In den USA wurden im Juli 215.000 neue Stellen geschaffen, so das Arbeitsministerium – etwas weniger als erwartet. Befragte Ökonomen (Reuters)hatten mit 7.000 mehr gerechnet. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote blieb bei 5,3 Prozent. Ein Wermutstropfen: Weitere Entlassungen im Energiesektor, der mit einem starken Rückgang der Rohölpreise zu kämpfen hat: 4.000 Arbeitsplätze weniger im Juli.
Öl-Riesen wie Schlumberger und Halliburton und viele andere in der Öl- und Gasindustrie haben in den vergangenen Monaten den Abbau tausender Stellen angekündigt.
Die US-Notenbank Fed blickt vor der angekündigten ersten Zinserhöhung seit rund zehn Jahren mit grösstem Interesse auf die Zahlen. Sie will trotz des Sieben-Jahres-Tiefs bei der Arbeitslosenquote vorher weitere Fortschritte am Jobmarkt sehen.
Obwohl das Tempo der Neueinstellungen seit dem vergangenen Jahr abgebremst hat, würde schon die Hälfte reichen, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten. Die US-Notenbank hatte den