Roland Emmerich ist bekannt für Blockbuster wie “Godzilla” oder “Independence Day.” In seinem neuem Film “Stonewall” begibt sich der Action-Meister auf subtileres Terrain, die Anfänge der Schwulen- und Lesbenbewegung in New York, Ende der 60er Jahre.
Auslöser war der Widerstand einer Gruppe Homosexueller gegen Polizeigewalt bei einer Razzia in der Szenekneipe Stonewall Inn in der Christopher Street.
Bereits der erste Trailer sorgte allerdings bei den Vertretern der aktuellen Schwulen-, Lesben-, Transsexuellen- und Transgender-Bewegung für Empörung. Er sei zu weiß gewaschen, nicht der ethnischen Vielfalt entsprechend.
Emmerich, selbst bekennender Schwuler, staunt über die Kritik. “Ich verstehe das eigentlich nicht. Vielleicht wären die Reaktionen weniger negativ, wenn ein anderer Name dahinterstünde.”
Schauspielerin Joey King fügt hinzu: “Es ist eine erfundene Geschichte, kein Dokumentarfilm. Es ist ein Film, der längst fällig war, ein Spielfilm. Wir werfen den Blick auf obdach