Mütter mit Betreuungspflichten seien ja nicht das Problem, aber wer seine Arbeitszeit freiwillig reduziert, die oder der belaste die Gesellschaft – diesen Eindruck kann man laufend gewinnen, wenn man dem ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer zuhört. Seine Parteikollegin Johanna Mikl-Leitner hat es einmal noch salopper formuliert: Wer in Teilzeit arbeitet, sei asozial. Später wurde das Wording dann auf "unsolidarisch" entschärft.
Und doch stellt sich die Frage: Warum ist das Reduzieren der persönlichen Arbeitszeit so ein Reizthema für einige Politikerinnen und Politiker? Und: Wenn Teilzeit so schlimm ist, warum wird sie in Österreich dann seit Jahren immer beliebter, oder zumindest verbreiteter?
Im STANDARD-Videoformat "Österreich, erklärt" blicken wir hinter das politische Hickhack rund um die Teilzeit. Wir schauen auf Daten und Fakten zum Thema, und stellen die Frage: Gehört in Österreich nun mehr gearbeitet, oder gibt es gute Gründe für eine Veränderungen in unserer Arbeitswelt?
In dieser Folge zu sehen: Anika Dang (Redakteurin Karriere); Redaktion und Schnitt: Tobias Holub; Kamera und Lektorat: Laura Schmidt; Gestaltung: Yasaman Hasani; Sounddesign: Christoph Neuwirth; Chef vom Dienst Audio/Video: Zsolt Wilhelm
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