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Kein Pardon

2025-12-17 113 Dailymotion

Kein Pardon ist eine 1993 erschienene Satire auf den schnelllebigen Erfolg in der Unterhaltungsbranche. Der Komiker Hape Kerkeling führte Regie (Co-Regie: Angelo Colagrossi), wirkte am Drehbuch mit und spielte die Hauptrolle. In weiteren Rollen sind Heinz Schenk und Elisabeth Volkmann zu sehen.

Der Film zeigt den abgehalfterten und cholerischen Fernsehmoderator Heinz Wäscher, der von seinem großen Anhänger Peter Schlönzke abgelöst wird. Daraufhin verfällt der unbedarfte Schlönzke den gleichen Allüren wie sein ehemaliges Idol.

Der Film wurde 1993 von mehr als 500.000 Menschen im Kino gesehen.

Handlung
Der ungeschickte Peter Schlönzke arbeitet als Schnittchenauslieferer im Familienbetrieb und ist großer Fan der Unterhaltungssendung Witzischkeit kennt keine Grenzen mit dem Moderator Heinz Wäscher. Seine Mutter meldet ihn heimlich für eine Talentshow der Sendung an. Zwar fällt er beim Talentwettbewerb durch, lernt aber im Gebäude des Senders zufällig die Geräuschemacherin Ulla kennen, die ihm einen Job als Kabelhilfe besorgt. Er erhält nun Einblick in die Produktion seiner Lieblingssendung und stellt fest, dass Heinz Wäscher keineswegs so nett ist, wie er im Fernsehen immer wirkt, sondern ein selbstverliebter Choleriker, der die Mitarbeiter am Set mit seiner Arroganz und seinen unerträglichen Starallüren tyrannisiert; zudem erweist sich die von Peters Großvater vehement vorgebrachte Vermutung, Wäscher sei „ein alter Busengrabscher“, als zutreffend. In einer Livesendung wird Schlönzke kurzfristig als „Lustiger Glückshase“ eingesetzt. Als er im Verlauf der Sendung wegen Wäschers Art, stets andere für seine Fehler verantwortlich zu machen, einen Wutausbruch bekommt und Wäscher vor laufenden Kameras beschimpft, begeistert dies das Publikum und den Programmdirektor dermaßen, dass Schlönzke an Wäschers Stelle Moderator der Sendung wird.