Oase der Zombies (La tumba de los muertos vivientes, bzw. L'abîme des morts vivants) ist ein Horrorfilm des Regisseurs Jess Franco aus dem Jahr 1983, der in spanisch-französischer Co-Produktion entstand. Für die Inszenierung waren die spanische Filmproduktionsgesellschaften Marte Film Internacional und Diasa sowie die französische Eurociné verantwortlich.
Der Film ist in mehreren unterschiedlichen Schnittfassungen erschienen und enthält je nach Version einen anderen Soundtrack sowie andere Nebendarsteller. In der spanischen Version spielen beispielsweise Francos langjährige Lebensgefährtin Lina Romay und Eduardo Fajardo mit, die in der französischen, internationalen Fassung durch Henri Lambert und Myriam Landson ersetzt wurden.
Handlung
Während des Zweiten Weltkrieges gerät ein Goldtransport der deutschen Wehrmacht, ein Verband Rommels Afrikakorps, auf dem erzwungenen Rückzug in einen Hinterhalt britischer Soldaten unter der Führung von Captain Blabert. Ort des Schauplatzes ist eine kleine Oase in der nordafrikanischen Sandwüste, wo es zu einer blutigen Auseinandersetzung kommt. Alle Beteiligten finden dabei den Tod, lediglich der britische Kommandant überlebt schwerverletzt. Dieser wird von einem barmherzigen Scheich gerettet, wie ein Freund bewirtet und schließlich gesundgepflegt. Mit der jugendlichen Tochter des Herrschers geht der verheiratete Offizier eine skandalöse Liebschaft ein, aus der wiederum ein unehelicher Sohn hervorgeht: Robert. Nach Kriegsende beschließt der alternde Mann in Tripolis zu verweilen und den von den Einheimischen gemiedenen Ort des Massakers nicht mehr zu betreten, da dort die verdammten Seelen der Toten ihr Unwesen treiben sollen.