Der kräftig aufstrebende Automobilmarkt in Russland befördert nicht zuletzt auch den Ruf der Moskauer Motorshow. Künftig könnte der Branchentreff in der Metropole in einem Atemzug genannt werden mit den Megashows in Frankfurt, Paris, in Tokio oder Detroit. Diesen Trend bedient die Autobranche gern und trat entsprechend verführerisch auf. Aber nicht nur Luxus-Wagen der VW-Konzernmarken Bugatti, Lamborghini und Porsche für zahlungskräftige Russen geben sich in den Ausstellungshallen ein Stelldichein. Auch für die Mittelschicht, die sich längst nicht mehr in automobiler Zurückhaltung übt, sind die Angebote reichhaltig. So stellt Opel hier erstmals seine Astra-Stufenheck-Limousine vor, und Mazda feiert die Weltpremiere seines 6er-Modells. Skoda fährt mit einem Yeti-Sondermodell vor, das ein Vorgriff ist auf die Olympischen Spiele in Sotschi, und Seat rüstet sich für den russischen Markt und setzt dabei auf emotionale Sportlichkeit.